Du schreibst noch selbst. Sag mal lohnt sich das?

Ryek myst

Wenn ich die Frage wortwörtlich nehme, dann komme ich zu folgendem Gedankengang:
„Du schreibst noch selbst“ impliziert, dass der Fragesteller es nicht mehr tut. Er kommuniziert mit dem Rest der Welt nicht mehr in Schriftform.
Somit wäre die nachfolgende Frage nicht die nach dem Geld, sondern die nach dem Sinn von Schreiben im Allgemeinen. Lohnt das?
Lohnt es, seine Gedanken durch Schreiben zu filtern, bevor man sie anderen mitteilt? Eine wirklich spannende Frage, wo es zum Beispiel auf öffentlichen Nachrichtenplattformen mittlerweile schwer ist, einen brauchbaren Textbeitrag zu finden. Alles ist multimedial. Toll. Aber nicht für mich. Oft fehlt die Distanz. Meine Meinung.

Schreiben lohnt sich.

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7 Kommentare zu “Du schreibst noch selbst. Sag mal lohnt sich das?

  1. Du schreibst doch selbst, oder du schreibst noch selbst? Wie war nun die Frage. 🙂

    Aber – noch selbst – ? Ja, wer sollte denn sonst meine Geschichten schreiben? Die kenne ja nur ich. Und – doch selbst – ?
    Wie auch die Frage nun war. Viele glauben mit dem ersten Buch kommt die Berühmtheit und der Reichtum. Viele – Autoren und Leser – glauben das. Aber so ist es eben nicht. Es ist ein hartes Geschäft und nur, weil man ein Buch geschrieben hat, ist es noch nicht veröffentlicht, oder fertig. Man kämpft mit Exposés, sucht Verlage, liest Verträge oder beschäftigt sich mit Selfpublishing. So oder so kommen dann ein paar Euro zusammen, die den Aufwand erst einmal nicht annähernd aufwiegen. Wenn man an einem Buch nicht mal einen Euro hat – und überlegt, dass Schreibprogramm, Laptop, Drucker und Papier gekauft wurden, Briefmarken geklebt, vielleicht noch Geld ind die Werbung gesteckt wurde – da wollen wir vom Zeitaufwand nicht reden. Und dann müssen viele noch zum Steuerberater, weil sie alleine die Gewinnermittlung nicht hinbekommen …
    Davon leben – kann man davon leben, ist immer die Frage, die ich lese. Nein. In den meisten Fällen nicht. Aber man kann dafür leben. Man kann sich feuen, immer weiter machen und sehen, was daraus wird. Denn eines ist sicher – wer nicht das Durchhaltevermögen hat – wem eine gesunde Portion Idealismus fehlt – für den lohnt es sich nicht.

    LG Alva

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  2. Gibt für mich nicht wirklich etwas zu kommentieren. Du bringst es auf den Punkt. Aber eine Kritik: Gerade wenn du auf das »noch« eingehst, solltest du erst recht hinterher sein, den Schreibfehler in der Überschrift zu tilgen.

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