Die unsichtbare Stadt (AT) – Endspurt

Ryek mystDer Text ist fertig geschrieben, von den Betalesern mehr oder weniger gelobt worden. Änderungen sind gemacht, ich habe mich schweren Herzens von einigen Textstellen sowie von immer wieder gebrauchten Worten getrennt. Automatische und gefühlsmäßige Rechtschreibprüfung sind durchgeführt. Manchmal siegt der Inhalt über die Form, manchmal. Grammatik und Duden lassen sich nicht immer wegdiskutieren, auch in Selbstgesprächen nicht. Der letzte Blick auf den Plot bestätigt, dass sich alle Szenen in der von der Erzählung her gewollten Reihenfolge befinden. Und am Ende alle, wie es sich gehört, tot sind. Oder so. 😉

Also hochladen, Cover drauf und veröffentlichen? Im Prinzip ja. Wenn da nicht noch so eine Kleinigkeit wie die Kapitel-Strukturierung wäre.

Die Schreibprogramme (in der Hauptsache Papyrus Autor) haben mich gut durch die Erstellung des Textes begleitet. Mit dem Erfolg, dass ich nun zwei Strukturierungen habe: Eine Kapitel- und Unterkapitel-Struktur, und eine die aus den Szenenüberschriften besteht. Die sind, leider oder zum Glück, je nach Tagesform, verschieden. Bei mir enthalten die Szenenüberschriften in einem kurzen Satz den Inhalt, oft als launischen Kommentar desselben. Die zu nehmen hat zwar einen gewissen Reiz, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Leser jeden persönlichen Insider verstehen wird. Die großen Kapitelüberschriften allein sind zu wenige. Hier könnte der Leser den Überblick verlieren, da sich der Text über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erstreckt, und die Abschnitte durchaus nicht homogen mit Handlung gefüllt sind. Dazu kommen technische Restriktionen des E-Books. Kapitel dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten – woran sich meine Handlung überhaupt nicht gestoßen hat. Es gibt mal mehr, mal weniger zu erzählen. Schließlich schreibe ich einen Roman und keine Stückliste.

Ich habe mich, nach Test und einem Zugeständnis, für das Folgende entschieden:

Beschreibende, kurze Kapitelüberschriften. Es sind fünf. Hat sich so ergeben. Soll laut mancher Schreibratgeber nicht vollkommen verkehrt sein. 😉 Darüber hinaus habe ich dort, wo es wegen der Textlänge für E-Books notwendig erschien, Pseudoüberschriften eingesetzt: „…“. Ich denke, dass der E-Book-Leser mir das verzeihen kann. Beim gedruckten Buch, wenn es denn je kommt, lasse ich diese einfach weg. Die Level-1 Überschriften werden im E-Book Inhaltsverzeichnis angezeigt.
Zeit und/oder Ort als Unterkapitel-Überschriften (schönes Wort, nicht wahr?). Nicht immer beides, abhängig davon, was ich gerade für wichtig halte. Die tauchen dort im Text auf, wo sie sinnvoll sind, dem Leser zu zeigen, wann und wo er sich gerade befindet.

So der Plan.

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