Das Feuer Gabriels

Ryek myst
Die Biografie eines erfundenen Menschen. In einer andern Welt. In einer anderen Zeit.

 

„Business as usual“ ist eigentlich eine aufgemotzte Kurzgeschichtensammlung. Dieses Schreibprojekt war der Auslöser, mich weiterhin an längeren Texten zu versuchen. Der Roman wurde in Deutsch (und einigermaßen lesbarem Englisch) in einigen Foren veröffentlicht und stand auch eine Weile auf Scribd zur Verfügung (wo ich im Moment nicht aktiv bin).

Der zweite Roman, ebenfalls klassische Space Opera, enthält einen kleinen Anteil an recycelten Kurzgeschichten. Hier habe ich zum ersten Mal ernsthaft vorab geplottet.

Geschrieben wurden die Romane zuerst mit ywriter. Für diesen Blog sind sie mit Papyrus Autor überarbeitet worden. Wenn da immer noch Fehler drin sein sollten, dann sind die zumeist von mir. 😉

 

Die beiden Romane werden thematisch mit der Kurzgeschichte „Das Geschenk“ verbunden. Sie enthält erste Hinweise auf eine Welt, die über die bisherige Sicht des Weltraumpiloten und Einzelgängers Ryek Darkener hinausgeht.

 

Vielleicht ist es heute nicht mehr State of the Art, aber ich mag Prologe. Prologe geben die Möglichkeit, sanft oder hart in die Geschichte einzuführen und den Leser entweder zu informieren oder bewusst zu desinformieren und, für eine Weile, mit der Frage alleinzulassen, wie denn der Prolog mit der erzählten Geschichte zusammenhängt.

Ich mag auch lange Sätze; sie trainieren die Aufmerksamkeitsspanne. 😉

 

Zurück zum Thema. Jetzt kommt, wie angedroht, der Prolog. Die Quellenangabe für die Spielewelt (EVE Online / CCP) die den Hintergrund der Geschichte stellt, befindet sich im Impressum.

 

Das Feuer Gabriels

Family Business

Vor 15 Jahren …

 

Das Sonnenfeuer, welches das Explorerschiff in den letzten sieben Jahren von fünfzig Prozent Lichtgeschwindigkeit heruntergebremst hatte, verblasste. Im Gravitationstrichter des Zielsystems angekommen, nahm das Explorerschiff Kurs auf einen Gasriesen, den achten Planeten.

Es aktivierte die für Menschen gedachten Einrichtungen. Licht ging an. Die lebenserhaltenden Systeme fuhren hoch. Die künstliche Schwerkraft setzte ein. Das Schiff machte einen kompletten Systemcheck. Alles im grünen Bereich. Es fuhr die die Sprung-Klon-Installation hoch und sendete das „Fertig“ Signal an die CONCORD-Zentrale. In wenigen Stunden würden Männer und Frauen da sein, um das Sonnensystem genauer zu untersuchen und für die Menschen in Besitz zu nehmen. Ein weiterer Schritt, diese Galaxis zu erobern.

Der Standardplan für die Kolonisierung. Die Explorerschiffe erzeugten die Nullzeit-Brücke für die Materialtransporter. Diese brachten die Teile der Sternentore, mit denen das Sonnensystem an das Verkehrsnetz von New Eden angeschlossen würde.

 

Doch hier war es nicht so. Das Sternentor wurde gebaut, aber es blieb gesperrt. Ausgewählte Wissenschaftler kamen in das System, um nach Erklärungen zu suchen für das, was hier gefunden worden war. Die Spannungen zwischen den Imperien und CONCORD nahmen zu. Das System wurde für die Besiedlung gesperrt. Aus politischen Gründen geriet es in Vergessenheit. Explorermissionen in die umliegenden Sonnensysteme wurden nur noch automatisch durchgeführt, um Eskalationen zu vermeiden. Die Expansion in diesen Raumsektor hinein kam faktisch zum Erliegen, ohne dass der Rest der Welt etwas davon mitbekam.

Es entstand ein Gleichgewicht der Kräfte, eine Übereinkunft der fünf Fraktionen, dass, was in diesem namenlosen System gefunden wurde, dort auch bleiben sollte.

Doch das ist jetzt Geschichte.

 

* * *

 

(Fortsetzung folgt)

 

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