Das Feuer Gabriels

Ryek myst
Die Biografie eines erfundenen Menschen. In einer andern Welt. In einer anderen Zeit.

(… und das hat Auswirkungen …)

In Heorah machte sich Nama entsprechend ihrer neuen Anweisung auf den Weg zum genannten Stationshangar. Dort wartete eine Buzzard, das Caldari Aufklärungsschiff, eine hoch spezialisierte Fregatte, auf sie.

Jeo Chan kam ihr entgegen und verbeugte sich leicht.

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„Nama, nehme ich an?“

Sie nickte.

„Ich habe schon viel von dir gehört.“

„Ich hoffe nur Gutes.“

„Wir werden zusammen herausfinden, was davon wahr ist. Darf ich bitten?“

Die Schwebeplattform brachte sie zum Schiff.

 

* * *

 

Jeo hob sein Glas und nahm einen großen Schluck, bevor er weitersprach.

„Die Gallente? Mit ihrer Spaßgesellschaft?“

Er lachte verächtlich.

„Seit dem Krieg mit den Caldari haben die keiner Herausforderung mehr standgehalten. Und die Minmatar? Ein zerstrittenes Volk von Bastlern!“

Er ging ruhelos auf und ab.

„Ja, dann kämen noch die Amarr. Ein bigotter Haufen, der Klone hasst und sich lieber auf die Hausapotheke und Wundermedizin verlässt. Und einen weiblichen Imperator akzeptiert, der ein Klon ist! Wie konsequent! Dein Volk lebt doch komplett in der Vergangenheit. In der Zeit, bevor die Jove euch in die Eier getreten haben. Eure Stoßkraft ist erlahmt. Nur weil ihr immer noch das größte Imperium im Empire habt, gibt es euch noch.“

Nama nickte, und sah ihn mit leicht geneigtem Kopf an.

„Du willst damit also sagen, das es die wahre Stoßkraft nur noch bei den Caldari gibt?“

Seine Haltung ließ keinen Zweifel an seinen Absichten.

„Definitiv. Ja.“

„Und deshalb sollten die Caldari das gesamte Empire beherrschen?“

„Die Initiative der Caldari und die Macht der Amarr. Wir werden das steuern, was das Herz dieses Imperiums sein wird. Nein. Nein, keine Regierung. Kein Putsch. Nur eine Corp, ohne die nichts mehr geht. Unsere Corp. An der Spitze der Pyramide.“

„Interessant. Und wie soll das gehen? Nicht zu vergessen: Was wäre mein Anteil daran?“

„Gute Frage. Was willst du? Wie vertrauenswürdig bist du? Immerhin hast du schon für CONCORD gearbeitet.“

Ihre Anspannung war zu sehen, als sie antwortete. Ihre Stimme zeigte nur mühsam unterdrückte Wut.

„Ja. Und was hat es mir eingebracht? Hinausgeworfen auf persönlichen Wunsch der Regierung! Meine Karriere war beendet, bevor sie richtig angefangen hat! Als Gegenleistung hat CONCORD mich mit Almosen abgespeist!“

Der Caldari nickte, mit einem überlegenen Lächeln.

„Ich werde im ganzen Amarr Reich keine Arbeit bekommen, die meinen Fähigkeiten entspricht!“

Sie fasste sich und sah ihn herausfordernd an.

„Aber das wird sich ändern. Ihr werdet es ändern. Wir werden es ändern.“

„Ja. Das werden wir.“

Er griff nach dem hinter ihm auf dem Tisch stehende Glas und reichte es ihr.

„Trink mit mir. Auf eine intensive, gewinnträchtige Zusammenarbeit.“

Sie nahm das Glas und stürzte den Inhalt in einem Zug hinunter.

„Ja. Wir werden …“

Ihre Stimme versagte. Sie holte Luft und versuchte es erneut, aber sie konnte keinen Ton herausbringen.

Jeo zog sie an sich.

„So ist es sicherer. Wir machen uns auf den Weg. Sofort. Dein neues Leben beginnt jetzt, und dein altes endet jetzt. So oder so. Deine Entscheidung?“

Es wurde Zeit für Plan B. Nama erwiderte die Umarmung.

 (Fortsetzung folgt)

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