Fiat L(in)ux! – die Zweite

©Permission to use and/or modify this image is granted provided you acknowledge me lewing@isc.tamu.edu and The GIMP if someone asks.

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Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag verfasst, der zeigt, dass es durchaus möglich ist, seine Daten zumindest ein wenig vor dem Zugriff gutmeinender Werbeschaffender zu verbergen (Link).

Was allerdings, zugegebenermaßen, mit etwas Aufwand sowie der Überwindung der eigenen Trägheit verbunden ist. Also uninteressant für alle, die sich über die Schnüffelpraktiken auch nichtstaatlicher Organisationen gerne aufregen und sich gleichzeitig mit „dass man als Einzelner ja nichts dagegen tun kann, warten wir mal auf die Selbstverantwortung der Industrie“ abgefunden haben.

 

In medias res: Der Wechsel des Betriebssystems (hier nach Ubuntu) bringt es mit sich, dass man auf einige gewohnte Dinge entweder verzichten muss, oder sie an anderer Stelle wiederfindet. Zum Beispiel sind die Fensterbuttons nun links oben statt rechts oben. Mit etwas gutem Willen lässt sich diese Herausforderung aber schon nach kurzer Eingewöhnungszeit meistern. Im Großen und Ganzen ist die Benutzeroberfläche so, wie wir es gewohnt sind.

Generell ist der Umstieg vergleichbar mit dem, was wahrscheinlich jeder kennt, wenn er nach längerer Krankheit nach und nach in seinen normalen Lebensrhythmus zurückzufinden versucht. Die ersten Schritte sind schwer, man muss sich immer wieder zwischen Aufstehen und Liegenbleiben entscheiden.

Beim Schreiben wird da oft von der „Schreibblockade“ geredet. Was kann ich gegen eine Schreibblockade tun? Schreiben! Alle anderen Rezepte sind weniger erfolgversprechend. Es handelt sich also um meine persönliche Entscheidung und nicht um ein Warten auf jemanden, der diese Entscheidung für mich trifft.

 

Ich fahre im Moment zweigleisig, oder heißt es hier „zweiplattig“? 😉

Beim Start des Rechners suche ich mir aus, worauf ich gerade Lust habe. Mit dem Ziel, immer häufiger Lust auf das Neue zu haben.

Es wirkt.

 

Übrigens: Es gibt eine Möglichkeit, Windows abzugewöhnen, nach Hause zu telefonieren. Voraussetzung ist eine Installation, die ich nicht mehr ändern will. Ich packe das Ganze einfach in eine virtuelle Umgebung, und deaktiviere das virtuelle Netzwerkadapter. Damit könnte ich sogar eine XP-Installation, für die es weder Support noch Sicherheitspatches mehr gibt, gewissermaßen ewig und völlig sicher weiter betreiben. Als virtuelle Insel der Seligen. 😉 Funktioniert allerdings nicht für die meisten Spiele. Aber dafür haben wir sowieso keine Zeit.

 

Warum solche Installationen in virtuellen Umgebungen auf einer voll verschlüsselten Linux-Partition gefühlt schneller laufen als wenn sie direkt Zugriff auf die Hardware haben, dafür habe ich keine Erklärung. Wer es weiß, könnte hier vielleicht kurz kommentieren (aber bitte allgemeinverständlich, ohne allzu viele technische Details)?

 

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