Das Feuer Gabriels

Ryek myst
Die Biografie eines erfundenen Menschen. In einer andern Welt. In einer anderen Zeit.

 (… außerdem gehört zu jeder Space Opera der Beginn von Beziehungen …)

BOING!

Als ob eine Kirchenglocke angeschlagen würde. Laut und klar und endgültig.

Nama zuckte zusammen.

BOING!

NEIN!

BOING!

NEIN!! ICH BRINGE IHN UM!

BOING!

Romar spielte die ersten Takte von ‚Hells Bells‘!

BOING!

Nama schoß von der Liege hoch und stürzte sich wutentbrannt auf Romar.

„Du gottloser Fisch! Ich bringe dich um!“

Romar war vorbereitet. Er wich dem Schlag aus und umschlang sie wie ein Ringer. Sie fielen gemeinsam auf die Liege zurück.

„Lass mich los!“

„Ich bin doch nicht lebensmüde!“

„Lass mich!“

„Niemals!“, flüsterte Romar.

Namas Wut zerplatzte wie ein Luftballon. Sie fing haltlos zu weinen an. Romar wich überrascht zurück, aber Nama klammerte sich an ihn. So verharrten sie für eine Ewigkeit lang in ihrem gemeinsamen Universum, ohne Zeit und Raum.

 

***

 

„Geht es dir besser?“, fragte Romar.

„Nein. Aber ich komme jetzt besser damit klar.“

Sie schniefte.

„Keine Fragen. Sag einfach, dass es dir ernst ist.“

Romar wischte sich auffällig unauffällig die Tränen aus den Augen.

„Ja.“

„Wir müssen immer noch die Welt retten?“

„Leider ja, wie es aussieht.“

„Na dann.“

Nama stand auf und ging ins Bad.

„Ich sehe ja schrecklich aus!“

„Ja, siehst du.“

Der Rest ging im Lachen unter.

„Gib mir zehn Minuten, dann komme ich auf die Brücke.“

Romar kontaktierte Yolane.

„Zehn Minuten? Ich brauche eine Stunde für so was! Romar?“

„Ja?“

„Hole bitte Mr Smith ab und bring ihn mit zur Brücke. Ich habe eine Idee und will, dass alle dabei sind, wenn ich sie vorstelle.“

„Wie du willst.“

Er beendete die Verbindung.

Nama steckte ihren Kopf aus dem Bad. „Romar?“

„Ja?“

„Mir geht da noch ein Gedanke im Kopf herum. Ich werde versuchen, Mr. Smith zu überraschen. Wenn alle auf der Brücke sind. “

„Womit?“

„Mit meinem tollen Aussehen.“

Romar sah sie seltsam an.

„Bitte?“

„Ich habe eine Idee, die alle komisch finden werden, sollte ich unrecht haben. Vertraust du mir?“

„Hm. Weiß nicht.“

Sie zog einen Schmollmund. „Ich verspreche dir, dass wir das Stück gemeinsam spielen werden, wenn das alles hier vorbei ist. Ich muss dir wohl kaum sagen, dass mich ernsthafte Probleme erwarten, sollte das je ein Amarr herausbekommen.“

„Das ist ein Angebot! Welches Instrument?“

„Querflöte.“

Romar grinste breit.

„Ich kann es kaum erwarten!“

 

 

 (Fortsetzung folgt)

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