Das Feuer Gabriels

Ryek myst
Die Biografie eines erfundenen Menschen. In einer andern Welt. In einer anderen Zeit.

 (…)

Der ‚Onyx‘ Kreuzer flog getarnt auf die Waffe zu.

„Sind Sie sicher, dass das klappen wird?“

„Nein, Mr. Smith. Aber es ist die beste Idee, die wir haben. Uns geht die Zeit aus. Wir werden die Waffe betreten und versuchen, sie zu deaktivieren. Ich gehe davon aus, dass es uns nicht gelingen wird. Vielleicht können wir das Computersystem für eine Weile verwirren. Dann kommen Sie ins Spiel, und die Flotten hier. Ich werde in der Nähe der Waffe das ECM Feuerwerk starten, und den Transfer von Energie, wo auch immer der herkommt, unterbinden. Das gibt den Flotten die Zeit, sich auszurichten und herzukommen. Danach müssen Sie mich, solange es geht, mit Energie, Schild und Panzerung unterstützen, bis die Waffe die Onyx geknackt hat und die Flotten hoffentlich die Waffe. Wir werden es uns im Pod gemütlich machen und hoffen, dass der die Explosion überlebt. Ich glaube nicht, dass wir wegwarpen können, Sie müssen den Pod also einsammeln, bevor wir gegrillt werden.“

„In Ordnung. Ich werde mit einem schnellen Schiff in der Nähe sein und die Flotten entsprechend instruieren. Es ist schon erstaunlich. Hier hat sich mehr Feuerkraft versammelt, als es jemals in der Geschichte New Edens auf einem Fleck gegeben hat, und sie reicht nicht aus, um ein einziges Schiff des Gegners auch nur in Gefahr zu bringen.“

„Ja. Wie damals, als die Jove die Amarr geschlagen haben.“

„Ich sehe die Parallelen. Aber diese Waffe wird keinen Frieden erzwingen wollen. Sie wird ihrer Maschinenlogik nach, alles Unreine verbrennen. Wenn sie dieses System verlässt, dann können wir uns auf ein Leben auf der Flucht einstellen.“

„Warum ist das eigentlich nicht schon längst passiert?“

„Weil es so effektiver ist. Diese Waffe hat Zeit, unendlich viel Zeit. Wir, die hergekommen sind, haben die Waffe mit allen Informationen versorgt, die sie benötigt, uns zu finden. Und mit Technik, um ohne jahrzehntelange Flüge durch den interstellaren Raum hier herauszukommen. Sie glauben gar nicht, wie froh ich bin, dass es den Kristall nicht mehr gibt.“

„Doch, ich glaube es. Wir haben das Ziel erreicht und werden gleich sichtbar und an Bord gehen. Wünschen Sie uns Glück.“

„Das allein wird nicht reichen.“

 

 (Fortsetzung folgt)

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