Das Feuer Gabriels

Ryek myst
Die Biografie eines erfundenen Menschen. In einer andern Welt. In einer anderen Zeit.

 (… Gehören Sie zu den Leuten, die das Kino verlassen, wenn der Abspann beginnt? Schade, dann verpassen Sie was 😉 …)

Ryek und Tedeya standen an der Tür zu Ryeks Quartier.

„Und?“

„Und was? Ich bin schüchtern, hast du das noch nicht gemerkt?“

„Ryek, es gibt hier gleich einen großen Blutfleck vor deiner Tür!“

Ryek sah sich das Lichtmuster des Schlosses noch einmal an, dann wies er sich mit Pad und Damenabdruck der linken Hand aus. Es piepte kurz, die Tür öffnete sich.

„Du hast es nicht anders gewollt. Ich will nachher keine Beschwerden hören.“

 

Sie traten ein, die Tür schloss sich und die Raumbeleuchtung ging an.

Auf der Couch saß Sebard. Er hatte einen schweren Laser in der Hand, der jetzt auf sie zeigte.

Er stand auf. Sein Gesicht war verzerrt vor Hass.

„Ihr habt keine Ahnung, was ihr da angerichtet habt! Ich hätte diese Galaxis beherrschen können, nur mit meinem Willen! Ich hätte euch alle reich und mächtig machen können. NIEMAND! NIEMAND hätte widerstehen können! Versteht ihr das? NIEMAND!!“

Ryek sah Tedeya an.

„Genehmigen wir uns noch einen Kaffee, bevor wir sterben?“

„Sehr gern.“

Sie ging in Richtung des Getränkeautomaten, weg von Sebard.

„Schwarz, ohne Zucker bitte.“

Tedeya betätigte die Taste. Der Automat gab ein leises Pfeifen von sich, das Mahlwerk war zu hören. Und das Klappern einer sehr schweren Dose. Sie fiel durch den Ausgabeschacht, schlug mit einem satten ‚KLONK‘ auf dem Boden auf, und blieb liegen.

„Was macht ihr da?“

Ryek grinste ihn wölfisch an.

„Kaffeepause. Wenn wir fertig sind, dann bist auch du fertig.“

Er berührte ein Sensorfeld auf seinem Pad.

„Noch ein berühmtes letztes Wort bevor wir gehen?“

Sebard richtete seine Waffe auf Ryek.

Neben dem Getränkeautomaten erschien Mr Smith. Sebard schoß auf Mr Smith im selben Moment, als dieser sichtbar wurde, doch der Strahl wurde von dessen Körperpanzer absorbiert. Mr Smiths Waffen dagegen durchschlugen Sebards Schild und warfen ihn gegen die gegenüberliegende Wand. Er machte einen Schritt nach vorn, dann löste er sich auf.

Ryek und Tedeya sahen ungläubig und erstaunt auf Mr Smith, dann auf den Ort, wo eben noch Sebard gewesen war. Mr Smith betätigte etwas an seinem rechten Handgelenk. Er hob die ‚Getränkedose‘ auf.

„Ganz schön starke Sachen haben Sie im Angebot.“

„Ohne die komme ich morgens nicht aus dem Bett.“

Mr. Smith warf Tedeya die Smartbomb zu, die sie nur mit Mühe festhalten konnte.

„Wow! Interessantes Teil hast du da Ryek. Sonderanfertigung?“

„Ja. Muss ich wohl zugeben. Woher wußten Sie es, Mr. Smith?“

„Meine Firma baut diese Automaten. Nur der Aufkleber kommt aus Amarr.“

„Warum sind Sie hier?“, frage Tedeya.

„Ich wollte eine Riesenschweinerei vermeiden“, sagte Mr Smith mehrdeutig.

„Sehe ich. Genau genommen sehe ich nichts.“

Tedeya sah Ryek und Mr Smith an, dann verstand auch sie.

„Sie waren nie hier. Richtig?“

„Richtig. Interne Angelegenheiten der Jove. Sehr intern. Da kümmert man sich am besten selbst darum. Nicht eure Sache.“

Er ging auf die Tür zum Hangar zu.

„Fly Safe, Ryek und Ted. Es war mir eine Ehre, mit euch allen zusammengearbeitet zu haben.“

Die Tür öffnete sich, und Mr Smith verschwand.

Tedeya hob die Stimme.

„Gib es zu, du wolltest mich loswerden. Der Automat hat nur Kapazität für den Transfer einer Person. Der, die am Nächsten steht. Mir. Bin ich dir wirklich so peinlich?“

Ryek sah Tedeya fragend an.

„Ja?“

„Bekomme ich jetzt meinen Kaffee oder nicht?“

 (Ende (?))

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