Bücher als Waffen

Durchaus nachdenkenswert.

Werkstadt

Ja, ich weiß, das ist eine steile These. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass der gegenwärtige Zustand vieler Gesellschaften direkt mit der Art und Weise zusammenhängt, wie und was an Büchern gelesen wird, wenn überhaupt noch gelesen wird. Diese in sich erstarrten Weltbilder, die alles, was nicht in sie hineinpasst, als »Fake!« denunzieren, die Vorliebe für schlichte Wahrheiten und starke Führungspersönlichkeiten findet sich wieder in den Vorlieben der Leser für möglichst »positive, sympathische« Protagonisten, eindimensionale Handlungen, per Küchenpsychologie begreifbare Motive, saubere Auflösungen (Mörder gefasst, Liebespaar kriegt sich) und möglichst leicht verständliche Moral.

Ursprünglichen Post anzeigen 375 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s