Chekhovs Pistole

Was ihr schon immer über Chekhovs Pistole Tschechows Gewehr wissen wolltet.

… und was passiert, wenn ein rebloggter Beitrag geändert wird. 😉

Hier der Link zur aktualisierten Fassung:

Tschechows Gewehr

Frau Schreibseeles Schreibblog

Hei, hallo und hzerzlich willkommen,

es gibt eigentlich eine ganz einfache Regel, die Du beim Romanschreiben berücksichtigen kannst und vielleicht sogar solltest. Gib Deinen Charakteren niemals eine Waffe, wenn Du nicht bereit bist, diese abfeuern zu lassen.

Kurze Vorgedanken

Vielleicht hast Du schon einmal von Chekhovs Pistole gehört oder gelesen. Sehr häufig wird es ganz simpel mit folgender Erklärung zusammengefasst.

Wenn Du in Kapitel 2 eine Pistole erwähnst, dann musst diese Pistole spätestens, aber wirklich aller spätestens im letzten Kapitel abgefeuert werden. Tust Du es nicht, so weiter die simple Erklärung, verschwendest Du nicht nur Potenzial, sondern kannst auch Deine Leserinnen verärgern.

Aber schauen wir uns doch mal genauer an, was es mit dieser Pistole auf sich hat.

Wer war Anton Chekov

Anton Pavlovich Chekhov lebte von 1860 bis 1904 und war ein russischer Arzt, Autor und Theaterschreiber. Man bezeichnet ihn als ein Meister der Kurzgeschichtenerzählungen. Auf alle Fälle hat…

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Inspektor Mops – Common Sense

©Ryek Darkener 2017

„Die sehen wie Kerne aus.“
„Ja. Genauer gesagt sind es Kürbiskerne. Die habe ich im Schädel des Opfers gefunden. Ich vermute, dass sie die Todesursache sind.“
Mops drehte sich zum Geist des Toten. „Kürbiskernvergiftung?“
Der Geist zeigte Mops den Vogel.

 

Ab Anfang Juni als E-Book erhältlich.

Kann auch bei Lovelybooks zusammen mit anderen gelesen werden. 😉

Inspektor Mops ist auf dem Weg

Sooooo.

Der Text ist fertig. Das Cover ebenfalls. Alles wird in den nächsten Tagen hochgeladen bei neobooks, von wo es auf die E-Book-Plattformen verteilt wird.

Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion, ob der Klappentext den Inhalt auch wiedergibt, denke ich auf der sicheren Seite zu sein:

Urban Fantasy. So gut wie keine Six- oder Eightpacks, die durch den Plot toben, um kreischende Damsels in Distress zu was auch immer. 😉
Sondern eine, meine ich jedenfalls, wirklich abgefahrene (Kriminal) Story mit gelegentlich leicht verpeilten Protagonisten.  Ziemlich weit weg vom Mainstream.

Inspektor Mops – Fallende Engel(AT) – Demnächst in diesem Theater

Der Text befindet sich in der finalen Überarbeitung. Für Freunde von ungewöhnlichen und schrägen urban Fantasy Geschichten, die sich schon vorab informieren wollen, gibt es eine Leseprobe aus dem Manuskript bei neobooks.

Worum es geht:
Der nekromante Inspektor Mops hat nichts weiter als eine Pathologin und seine Sense, um den Fall „Rette die Welt vor Übernatürlichen“ zu lösen. Eine Heldenreise durch den ägyptischen Totenhimmel, Toontown und andere Randgebiete menschlicher Vorstellungskraft. Kann Spuren von Ironie und Antagonisten enthalten.

Der Text wird in nächster Zeit fertig und in etwa 250 Normseiten lang sein. Ich habe vor, eine Leserunde bei Lovelybooks dafür zu bewerben. Weitere Infos folgen.

Ein paar Gedanken zum Korrekturlesen

Korrekturlesen ist eine ziemlich zeitaufwändige Angelegenheit. Wer glaubt, dass es damit getan ist, seinen Text nur einmal durch ein gängiges Textprüfprogramm, wie zum Beispiel den „Duden-Korrektor“ zu schieben, der irrt.
Der Grund ist so trivial wie nervig. Es gibt kein Programm, was hundert Prozent der Fehler findet. Nicht einmal Schreibfehler. Da diese, trotz Rechtschreibung, sich durch den Kontext weiterhin einer vollautomatischen Beurteilung entziehen. Was gut ist, denn sonst wäre Deutsch nur noch eine andere Programmiersprache.
Für mich hat sich das folgende Verfahren bewährt:

  1. Den Text mehrmals Korrekturlesen (lassen).
  2. Den Text mit Unterstützung verschiedener Programme korrekturlesen.
  3. Wenn das passiert ist, auch anderen den Text zum Lesen geben (Betaleser, Lektoren, Korrektoren). Erst dann. 😉

Wenn man Korrekturlesen nicht hauptberuflich macht, dann sollte entsprechend großzügig Zeit dafür eingeplant werden. Weiterhin empfiehlt es sich, nach jeder abgeschlossenen Überarbeitung eine Korrekturlese-Runde einzubauen. Auch wegen des Erfolgserlebnisses, dass die Anzahl der Änderungen nach und nach abnimmt.
Falls der Text in ein professionelles Korrektorat geht, spart man damit dem Korrektor Zeit (und sich möglicherweise Geld).
Die für mich wichtigeren Gründe sind andere. Ich komme im Laufe des Textdurchgangs an verschiedene Punkte, wo ich mich entscheiden muss:

  • Alte oder Neue Rechtschreibung, oder irgendwas dazwischen? Am Ende gewinnt bei mir das, was sich nach meiner Meinung flüssig lesen lässt. (Wer ohne Schuld ist, mag hier einen Stein werfen. 😉 )
  • Ist es ein offensichtlicher Fehler, oder ist es Auslegungssache? Beeinflusst meine Auslegung möglicherweise den Sinn des Textes an dieser Stelle?
  • Gehen durch sklavische Anwendung von Regeln Sinn, Kontext oder Sprachmelodie verloren? Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass Rechtschreibung und Grammatik Glückssache sind und/oder der haltlosen Interpretation des Autors unterliegen. Aber dass die Neue Deutsche Rechtschreibung mitunter das Sprachgefühl zerstört oder im schlimmsten Falle sogar sinnentstellend ist, ist mittlerweile keine neue Erfahrung.
  • Außerdem bleiben bei mehrmaliger Prüfung oft Satzteile und Phrasen im Gedächtnis, die ich mir dann beim der nächsten Überarbeitung noch einmal vornehmen kann. Das sind weniger Dinge wie Füllwörter und Konsorten, sondern kurze Satzkonstruktionen, die wahrscheinlich jeder irgendwie automatisch verwendet, wenn man im Text weiterkommen will und die eleganten Formulierungen noch fehlen.

Fazit: Korrekturlesen dient nicht nur zur Verbesserung der technischen Qualität des Textes, sondern auch der inhaltlichen. Einfach deshalb, weil man seinen eigenen Text dann durch eine andere Brille betrachtet, in der es nicht um Inhalt, sondern um Form geht. Damit mache ich einen Schritt heraus aus der Betriebsblindheit, die ich als Autor meinem Text gegenüber auf der emotionalen Ebene üblicherweise habe.

 

©Ryek Darkener 2016

Meine 5 Cent.

Status 170224

ryekHallo!

Nachdem ich mich in letzter Zeit im Blog etwas rar gemacht habe und wahrscheinlich auch weiterhin werde (wegen Schreiben), ein paar Worte zum Status meiner Texte:

Inspektor Mops – Fallende Engel(AT)
Der Text ist so weit fertig, dass ich Exposees verschickt habe. Nun ruht er eine Weile und wartet auf das Feinschleifen.

Der Geist der Zukunft(AT)
Der dritte Teil der  „Geschichten aus der Welt nach dem Letzten Krieg“ ist ebenfalls auf einem guten Weg. Der Plot ist stabil, der größte Teil des Rohtextes geschrieben. Ein paar Szenen warten noch auf Schreibzeit und einige andere auf gute Einfälle. 😉 Auch dieser Teil wird zwischen 600 und 700 Normseiten dick werden. Ich empfehle möglichen Interessenten, sich zuvor die ersten beiden Teile zu Gemüte zu führen. Der dritte Teil wird nicht der Letzte sein. Ich hoffe, meinen zweijährigen Schreibzyklus halten zu können.

P.S.: Falls sich ein Blogger hierhin verirrt und sich und eine dystopische Saga antun will: Ich stelle gern Rezensionsexemplare meiner bisher geschriebenen Texte zur Verfügung (E-Book).

Social Networking für Unbedarfte

ryekIch habe mich, nach langem Zögern, dazu entschlossen, einen Twitteraccount anzulegen. Weniger, weil ich im Moment einen großen Vorteil für mich darin sehe, sondern eher, um ein paar Sachen auszuprobieren, über die ich bisher nur gelesen habe.

Motiviert haben mich die Ausführungen eines Kollegen in meinem Brotjob. Das Ganze wurde auf einige wenige Fragen zurückgeführt, wovon die für mich wichtigste ist:

Wofür stehe ich?

In stehe als Autor und Schriftsteller für die Texte, die ich schreibe. Ich bin Lieferant von interessanter, intelligenter und unterhaltsamer Literatur, aus der sich der Leser sein Kopfkino zusammenstellt. Und, wenn er es will, gern über manche Aspekte weiter nachdenken kann. Ich stehe dafür, dass alternative Fakten und alternative Realitäten nur in der Belletristik und im wissenschaftlichen Diskurs etwas zu suchen haben.

Allein die Beantwortung dieser Frage ist ein Mehrwert. Da sie das bei uns allen vorhandene Bauchgefühl, aus dem heraus wir schreiben, für einen Leser oder Kontakt in sozialen Netzwerken anfassbar macht.

Nachdem das nun geklärt ist, informiert man sich im Netz, was denn bei einem Twitter-Account so alles zu beachten ist.
Nächster Schritt: Anlegen des Accounts. Positiv aufgefallen ist mir, dass Twitter den Account, wahrscheinlich aufgrund eines Handlingfehlers auf meiner Seite, sofort gesperrt und nach einer Telefonnummer zur Verifizierung gefragt hat. Machen wir uns nichts vor: Jedes smarte Phone telefoniert nach Hause. Da Ryek Darkener eine eigene Telefonnummer hat, war das dann nicht das größte Problem. Außerdem will ich als Schriftsteller ja nicht unbekannt bleiben. 😉

So weit, so gut. Jetzt bin ich drin.