Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers …

Zum Glück sitzen die Wenigsten von uns Schriftstellern in der Wüste, wenn sie an ihrem Roman schreiben. Aber manchmal fühlt es sich schon so an … 😉

MARCUS JOHANUS

Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers ...

Viele glauben, um Autor – und dann auch noch Selfpublisher – zu sein, braucht es vor allem Talent, Know-How und Geschäftssinn. Doch das ist ein Irrtum. Selbstverständlich sind das wichtige Fähigkeiten. Aber ohne eine entscheidende Eigenschaft ist man als Selfpublisher zum Scheitern verurteilt:

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Vom Gesehen und Übersehen werden

Ich finde es schön, dass jemand auch einmal eine Lanze für die „schweigende Mehrheit“, die „Normalos“ bricht. Unaufgeregt und sachlich. Danke.

Baumhaus-Poesie

Dies ist ein Bekenntnis-Blogtext. Das ist sowas wie Bekenntnislyrik, also alles in allem peinlich und nervig. Lasst euch dies eine Triggerwarnung sein…

Wenn man dem modernen Zeitgeist folgt, dürfte ich zu den wenigsten brisanten Themen der heutigen Zeit mehr den Mund aufmachen, denn ich bin weiß, hetero- und cissexuell. Ich habe keine Diagnose oder Behinderung. Ich bin ein Leistungsträger, hab einen Job, verdiene mein Geld, bin so normal, wie man nur sein kann. Fast schon provokativ normal. So normal, dass es nicht nötig ist, sich meine Perspektive anzuhören, denn für Leute wie mich wird in diesem Land ja sowieso alles gemacht. Die Arbeiterklasse ist nämlich privilegiert gegenüber denen, die gesellschaftlich ausgestoßen und übergangen werden. Ich bin nicht betroffen von Diskriminierung.

Also habe ich kein Recht, mich selbst als Opfer darzustellen und um Mitleid zu buhlen.

Wisst ihr, die Wahrheit ist: Ich habe normalerweise auch gar kein Interesse an Selbstdarstellung, aber …

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2027

Schöne neue Welt.

Hans Peter Roentgen

Johnny fragt mich wie jedes Jahr, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Das ist natürlich Unsinn, weil Johnny meine Wünsche besser kennt als ich selbst. Er weiß schließlich alles über mich. Aber er fragt, weil sich das so gehört und das die Akzeptanz erhöht, so steht es in seinem Programm.
Und natürlich sage ich: „Weiß nicht so recht, was schlägst du vor“ und hoffe, dass er nicht wieder auf Gesundheitsschuhe verfällt wie letztes Jahr. Die sind ungeheuer gesund, schließlich habe ich Plattfüße und bin über sechzig und sein Programm sagt ihm, dass dann Gesundheitsschuhe angesagt sind. Also hat er mir sie geschenkt.
Ich habe mich artig bedankt, aber Johnny merkte sofort, dass das nicht ehrlich gedacht war. Denn die Schuhe sind zwar ungeheuer gesund, aber auch ungeheuer hässlich. Johnny weiß viel, eigentlich alles, wenn er mit Google vernetzt ist und das ist er so gut wie immer. Nur wenn er…

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Die Wahrheit darüber, wieso ich so gerne ein Outliner bin

Das könnte auch bei den Bauchschreibern eine Überlegung wert sein. 😉

MARCUS JOHANUS

Die Wahrheit darüber, wieso ich so gerne ein Outliner bin

Neulich wurde mir bei der Planung meines nächsten Thrillers »Die Liste der vergangenen Sünden« bewusst, warum ich eigentlich so gerne ein Outliner bin.

Es gab ein Problem in meinem Plot. Eine liebgewonnene Figur passte nicht. Sie verkomplizierte den Plot und verwässerte das Genre.

Viele Wochen habe ich damit zugebracht, meine Outline hin und her zu biegen, damit die Figur drin bleiben kann. Aber mein Writing Buddy Axel Hollmann bestätigte mir dann, was ich schon lange geahnt hatte. Die Figur musste raus. Ganz egal, wie sehr ich sie inzwischen mochte.

Ein klassischer Fall von »Kill Your Darlings«. Eigentlich keine große Sache, sollte man meinen.

Wenn doch nur alles so einfach wäre …

Prinzipiell ist das ja im Autorenalltag eine ganz normale Sache. Man erschafft eine Figur, investiert Zeit in ihre Ausgestaltung, arbeitet sie im Plot weiter aus und sie wächst einem dabei ans Herz.

So einfach wird man sie dann nicht…

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Das böse K-Wort

Sehr schöner Beitrag zum Thema Klischees.

Elea Brandt

Klischees in der Literatur – akzeptieren, umgehen oder modifizieren?

„Wer Klischees bedient, hat die treuesten Stammgäste.“
– Karl-Heinz Karius

Mit dem Hashtag #buchbingo hat Buchnom auf Twitter vor wenigen Tagen einen regelrechten Sturm ausgelöst. Hunderte Literatur-Fans fassten darunter lästige Buchklischees zusammen, die sie nicht mehr lesen möchten. Häufig ging es dabei um altbackene Liebesgeschichten, abgedroschene Phrasen oder ausgelutschte Plot-Elemente.

Beispieltweets zu #buchbingo

Der überraschende Hype wurde zwiespältig aufgenommen. Sind Klischees wirklich so schlecht? Sollte man sie verdammen – oder ist eine Spur Klischee sogar wichtig? Und kann man Klischees denn überhaupt grundsätzlich vermeiden?

Starten wir mit der ganz basalen Frage: Was sind überhaupt Klischees?

Kognitive Abkürzungen

Klischees – auch Stereoytpe – sind im Grunde nichts anderes als kognitive Abkürzungen, so genannte „Heuristiken“. Gewisse Eigenschaften einer Person bzw. Personengruppe oder auch bestimmte Handlungsverläufe sind in unserem Gehirn nahe beieinander abgespeichert und werden deswegen bevorzugt gemeinsam abgerufen. Sie werden durch eigene Erfahrungen…

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9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen

Eine sehr gute Zusammenfassung und Anleitung für das, was uns Indies in sozialen Netzen sichtbar macht. Danke!

MARCUS JOHANUS

9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen

Häufiger werde ich gefragt, wie man mich denn darin unterstützen kann, meine Romane weiter zu verbreiten – worüber ich mich natürlich sehr freue. Über die Antworten sind die meisten dann überrascht, denn es ist viel einfacher, Selfpublisher zu unterstützen, als viele glauben. In der Regel dauert das nur Sekunden.

1. Like, was das Zeug hält

In Zeiten von Social Media, dem Internet und dem Smartphone, ist die Unterstützung häufig nur einen Klick entfernt. In der Regel sind Selfpublisher auf verschiedenen Plattformen unterwegs. Und natürlich verfolgst du sie ohnehin, oder?

Die Masse an Follower sind dabei stumme Teilhaber, was schade ist. Denn vom Folgen und Lesen alleine verbreiten sich Beiträge nicht in den sozialen Medien.

Ein Like wirkt wie lächerlich wenig und wird häufig übersehen und nicht ernstgenommen, ist jedoch am Ende die Währung, mit der man als Autor in den sozialen Medien unterwegs ist.

Likes in sozialen Medien sind wie…

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